Ein Tintenglas

Rezensionen

Auf dieser Seite sammle ich Rezensionen zu Teufelstinte - denn was zählt schon die Meinung des Autors? Wichtig ist, was die Leser über ein Buch denken, und das lässt sich anhand der Rezensionen leicht feststellen.

Falls ihr übrigens im Internet bzw in einer Zeitung eine Rezension zu Teufelstinte entdeckt, die hier noch nicht aufgeführt ist, oder falls ihr sogar selbst eine Rezension geschrieben habt, dann dürft ihr mir gern den Link bzw. den Text schicken. Ich werde die Rezension dann auf diese Seite mit aufnehmen. Die Kontaktadresse findet ihr im Impressum

Rezensionen aus Blogs und Zeitungen

Rezensionen aus Foren und Shop

Andreas Hammerl schrieb am 27. Mai 2012 auf Amazon:

Nicht alle Bücher und deren Autoren müssen weltbekannt sein, um qualitativ zu überzeugen. Ein Beweis dafür stellt das Erstlingswerk von Stephan Gerner dar, "Teufelstinte". Zwar lässt der Buchtitel beim ein oder anderen eventuell den Trugschluss zu, es handle sich um eine dreiste Abwandlung von "Tintenherz", aber inhaltlich sowie ideentechnisch haben beide Geschichten nichts miteinander zu tun.

Aber worum geht es dann? Ohne viel auf die Handlung, die Charaktere oder sonstige Details einzugehen, was nicht schon in den Rezeptionen unter meiner zu finden sind: hier handelt es sich um eine Fantasy-Erzählung in unserer Zeit, ähnlich wie es in der Harry Potter-Saga der Fall ist. Ein Junge, der durchaus in der eigenen Nachbarschaft leben könnte, trifft durch überraschende Ereignisse auf Wesen mit seltsamen Kräften und wird in eine abwechslungsreiche, oftmals erfreulich unvorhersehbare und fantastische Abenteuerreise verwickelt. Wer also mit dieser Art von Geschichten etwas anfangen kann, der wird definitiv bedient.

Anders als es bei den Harry Potter-Büchern der Fall ist, kann man hier versichern, dass die Geschichte auch wirklich für Kinder geeignet ist. Meiner Meinung nach liegt die geeignete Zielgruppe bei Kindern und der frühen Jugendzeit. Natürlich wird sich aber auch jeder abseits dieser Altersgrenze an der Geschichte erfreuen können, der mit dieser Thematik etwas anfangen kann, wie auch der Untertitel "Eine Fantasy-Erzählung für Kinder und junggebliebene Erwachsene" richtigstellt.

Die Stärke der Erzählkunst von Stephan Gerner liegt darin, mit einem angenehmen, schön lesbaren Schreibstil eine Geschichte zu erzählen, die sehr lebendig wirkt, keine Längen besitzt und den Leser in ihren Bann behält. Dazu tragen die vielen, unerwarteten Storytwists, also überraschenden Ereignisse, bei. Die Charaktere sind sympathisch, wirken ausgearbeitet und sind ein bunter, lustig zusammengewürfelter Haufen, von denen sicherlich jeder Leser begeistert sein wird. Dass die Geschichte an sich nicht unbedingt völlig neu oder einzigartig ist soll hier nicht stören. Einzigartig wird Teufelstinte eben durch die Kombination aus Stephan Gerners Stärken. Für ein Book on Demand-Werk hat diese Fantasy-Erzählung wirklich herausragende Qualität!

Ich kenne Stephan Gerner persönlich und man könnte mir nun vorwerfen, ich wäre parteiisch. Dem ist aber nicht so, denn nicht alles an seinem Erstlingswerk hat mich vollends überzeugt. So empfinde ich beispielsweise das Ende des Buches als etwas zu schnell abgehandelt. Auch so manches Logikloch bezüglich Handlungen der Charaktere oder den Gesetzen der Fantasy-Welt fällt dem aufmerksamen (und älteren!) Leser auf. Trotz allem möchte ich dem Buch eine volle Punktzahl geben, einfach deshalb, da ich selbst die geeignete Zielgruppe des Buches bei den Kindern und jungen Jugendlichen sehe, und die stören sich nicht an solchen Logiklöchern oder dem etwas abgehakten Ende. Außerdem darf man nicht vergessen: es handelt sich um eine Fantasy-Geschichte, da laufen Dinge eben einfach anders! Das Buch erfüllt alle Kriterien, die mir als Kind richtig gut gefallen haben. Und ganz ehrlich: ich als 25jähriger Typ hatte während der gesamten Zeit des Lesens wirklich Freude an dem Werk und sah die Handlung wie einen Film an mir vorbeilaufen. Wenn das nichts von der Qualität aussagt, die dieses erste (und hoffentlich nicht letzte) Werk von Stephan Gerner besitzt, dann weiß ich auch nicht! :)

Also, wer lesebegeisterten Kindern eine Freude machen möchte, die gerne Fantasy-orientierte Geschichten mit lustigen und spannenden Charakteren erleben wollen, denen Harry Potter (besonders in den späteren Bänden) aber zu düster und anspruchsvoll ist, der findet wohl kaum ein geeigneteres Buch als "Teufelstinte: Eine Fantasy-Erzählung für Kinder und junggebliebene Erwachsene"! Gebt dem Buch eine Chance, auch wenn man zu Beginn vielleicht den Eindruck hat, dass ein sehr unspektakulär gestaltetes Buchcover und eine Book on Demand-Herkunft nur Schlechtes bedeuten könnten, dem ist nicht so. Den Kauf ist das Werk definitiv wert!

Quelle: Andreas Hammerls Rezension bei Amazon


Lavi schrieb am 3. Dezember 2011 auf Kibo.FM:

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen :D
Schon als du das erste Kapitel bei kibo vorgelesen hattest, fand ich deinen Schreibstil interessant und beim durchlesen hab ich bemerkt, das du ihn stetig beibehalten hast, was ich gut finde.
Ich finde es schön ab und zu Bücher zu lesen, die eher für Kinder gedacht sind, aber dieses Buch ist, wie du auch schon erwähnt hast, auch gut für Erwachsene geeignet.

Zum Inhalt (wer das Buch noch lesen will, sollte hier nicht weiterlesen) :)

Dass du ab und zu Anekdoten und Namen benutzt hast, die nicht allen normalen Lesern verständlich sind, fand ich allerdings sehr amüsiant :D (ich hab mit Spannung das Buch in einem Stück durchgelesen, da ich immer umbedingt wissen wollte, wann der nächste mir bekannte Begriff/Name auftaucht xD)

Auch die Rästel waren toll und abwechslungsreich, obwohl ich gestehen muss, dass die ersten beiden mir persönlich zu schwer waren (das dritte hingegen konnte ich lösen :) )

Die Story war wirklich außergewöhnlich und äußerst spannend. Ich persönlich konnte mich auch gut in den armen Florian reinversetzen, dessen Geschichten niemand lauschen wollte.

Ich fand es gut, dass du die Charaktere immer wieder an andere Orte geschickt hast und manchmal sogar bekannte Märchen oder Geschichten mit einbezogen hast. ^_^
Einziger Kritikpunkt ist das Ende wo der König Tristan immer wieder zwischen dem Raumschiff und seinem Königreich gewechselt hat. Das war irgendwann irgendwie verwirrent xD

Aber nochmal ein positiven Punkt zum Abschluss. :)
Wärend des Lesens des Buches hab ich immer wieder darauf gewartet, das Florian seiner Kreativität freien lauf lassen kann. Dass er erst am Ende des Buches die Chance dazu hatte, fand ich sehr gut, da er ja irgendwie im Laufe der Zeit all diese Ideen sammeln konnte und dann im Finale alles rauslassen konnte um seinen Freunden zu helfen. (Wie der Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt xD)

Also, dass Buch hat mir sehr gut gefallen und ich würde mich freuen noch weitere so interessanten Geschichten von dir zu lesen. Thumbs up

Quelle: Lavis Rezension bei Kibo.FM