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Normandie & Bretagne

Urlaub in Gallien vom 5. bis 16. September 2021

Schade, Fernreisen gehen leider immer noch nicht: Auch 2021 wurde unser ersehnter Japan-Urlaub Corona-bedingt noch einmal abgesagt. Da uns bereits letztes Jahr die Burgund-Reise gut gefallen hatte, beschlossen wir daher, dieses Jahr die Frankreich-Serie fortzusetzen, und so entschieden wir uns für den Norden des Landes: Normandie und Bretagne.

Für Kilian begann die Reise allerdings schon mal relativ abenteuerlich. Der Anreisetag fiel mitten in den letzten großen Bahnsteik, daher beschlossen wir, sicherheitshalber lieber mit dem Flixbus zum Startpunkt der Gruppenreise in Mannheim anzureisen. Ich selbst war - trotz einer Stunde Verspätung meines Flixbusses - mehr als pünktlich vor Ort. Auch Kilian hatte zwar wohlweislich fast zwei Stunden Puffer eingeplant, doch selbst das war nicht genug: Sein Flixbus aus München stand bei Stuttgart satte drei Stunden im Stau! In Absprache mit dem Reiseleiter fuhr Kilian daher auf eigene Faust (und eigene Kosten) mit dem TGV von Karlsruhe über Paris bis nach Reims - und kam dort letztlich sogar eine Stunde vor dem Rest der Gruppe an, da unser Gruppenbus in Mannheim letztlich noch auf eine andere Mitreisende wartete. Auch Kilians ursprünglicher Flixbus war in der Zwischenzeit bereits in Mannheim angekommen. Aber Anfang gut, alles gut: Am späten Abend im Reims waren wir schließlich alle vereint und ließen uns ein leckeres Willkommensessen im Hotel-Restaurant schmecken. Frankreich, da sind wir wieder!

Reims gehört noch nicht zur Normandie oder gar zur Bretagne, sondern diente lediglich als zweckmäßiger Zwischenstopp. Das hielt uns nicht davon ab, am nächsten Vormittag noch einen kurzen Stadtbummel zu machen und dabei vor allem die Kathedrale mitzunehmen.

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Foto von Reims   Foto von Reims

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Dann sollte es aber endlich richtig losgehen: Am Mittag fuhren wir weiter nach Rouen, die Hauptstadt der Normandie. Als erstes gönnten wir uns einen beeindruckenden Panoramablick. Später, unten in der Stadt, besuchten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Natürlich die Kathedrale von Rouen, aber auch die Kirche Ste-Jeanne-d'Arc: Sie steht auf genau dem Platz, auf dem im 15. Jahrhundert Jeanne d'Arc, die Jungfrau von Orléans, hingerichtet wurde. Und abseits von Kirchen schließlich der Uhrturm Gros Horloge, eine große astronomische Uhr aus dem 14. Jahrhundert und ein Wahrzeichen der Stadt.

Außerdem machte uns der Reiseleiter auf eine gute Pâtisserie aufmerksam, wo wir uns direkt mit unseren geliebten Macarons eindeckten. Und als alter Pokémon GO-Suchti konnte ich hier auch bereits die ersten Clavions einsammeln: Pokémon in Form eines Schlüsselbundes, die wild ausschließlich in Frankreich vorkommen.

Foto von Rouen
Foto von Rouen   Foto von Rouen
Foto von Rouen   Foto von Rouen
Foto von Rouen   Foto von Rouen
Foto von Rouen   Screenshot von Pokémon GO

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Am nächsten Tag sollte die Reise weitergehen in Richtung Honfleur, und der Weg dorthin führte uns u.a. über die Pont de Normandie. Aufgrund der steilen Auffahrt sieht diese Brücke sehr spektakulär aus, weswegen wir an einem Aussichtspunkt in unmittelbarer Nähe kurz anhielten, um Fotos zu schießen. Mit 856 Metern hat die Pont de Normandie außerdem die größte Spannweite Europas.

Foto der Pont de Normandie   Foto der Pont de Normandie

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Schließlich erreichten wir Honfleur und waren somit erstmals im Verlauf der Reise am Meer ... na gut, noch nicht ganz am Meer, aber beinahe: Die beschauliche Kleinstadt liegt an der Mündung der Seine in den Ärmelkanal. Wir besichtigten die Altstadt rund um das Hafenbecken herum und legten dabei auch einen Schwerpunkt auf die aus Holz gebaute Kirche Sainte Catherine. Viele Maler bannten Honfleur auf Leinwand, und wir können ihne Begeisterung nachvollziehen. Übrigens stammt auch der Komponist Erik Satie aus Honfleur. Nach der Stadtführung nutzten wir die Mittagspause, um in einem Hafencafé einen Crêpe zu verputzen - den ersten von vielen im Verlauf dieser Reise!

Gemälde von Claude Monet
"Boats in the Port of Honfleur" (Claude Monet, 1917)
Foto von Honfleur
Foto von Honfleur   Foto von Honfleur
Foto von Honfleur   Foto von Honfleur
Foto von Honfleur   Foto von Honfleur

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Auch Deauville, wo wir im Anschluss hinfuhren, liegt noch nicht wirklich am Meer, sondern "nur" am Ärmelkanal. Nichtsdestotrotz gönnten wir uns dort ein gutes Stündchen am Strand, inmitten von frischer Seeluft und frechen Möwen.

Foto von Deauville   Foto von Deauville
Foto von Deauville   Foto von Deauville

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Der späte Nachmittag dieses Tages gehörte dem Alkohol: Calvados ist ein Apfelwein aus der Normandie, und wir besuchten einen Calvados-Bauern, der uns Wissenswertes über die Herstellung des Getränks erzählte. Am Ende stand freilich auch der Geschmackstest. Ich selbst als jemand, dem Alkohol partout nicht schmeckt, verzichtete freiwillig und hatte dafür zumindest beide Hände frei, um die Kamera zu bedienen. Prost!

Foto vom Besuch beim Calvados-Bauern   Foto vom Besuch beim Calvados-Bauern
Foto vom Besuch beim Calvados-Bauern   Foto vom Besuch beim Calvados-Bauern
Zu Besuch bei einem Calvados-Bauern: Prost!

Wieder ganz seriös wurde es am nächsten Morgen, als wir nach Bayeux fuhren, um uns dort den berühmten Teppich von Bayeux anzuschauen. Dieses 68 Meter lange Textil erzählt in nicht weniger als 58 einzelnen Bildern von der Eroberung Englands durch den normannischen Herzog William the Conqueror - fast wie eine frühe Comicgeschichte aus dem 11. Jahrhundert. (Tatsächlich zählen Comics aus Frankreich und dem französischsprachigen Belgien, wie Die Schlümpfe, Spirou und Fantasio oder Asterix, nach wie vor zu meiner Lieblingsliteratur - aber wir wollen mal nicht abschweifen!)

Foto von Bayeux
Historischer Comic: Der Bildteppich von Bayeux
Foto von Bayeux   Foto von Bayeux

Weitere Fotos auf Flickr: Bayeux

Zum krönenden Abschluss der Normandie erreichten wir am Nachmittag schließlich den Mont Saint-Michel. Dieses Kloster, dessen 500 Jahre dauernde Erbauung um 1022 begann, thront auf einer Insel vor der Küste - ziemlich genau auf der Grenze zwischen der Normandie und der Bretagne, aber offiziell gehört der Mont Saint-Michel noch zur Normandie. Das Kloster ist mit 2,3 Millionen Besuchern pro Jahr eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Frankreichs, und so war es dort auch jetzt nicht gerade leer. Tatsächlich mussten wir den ersten Shuttle-Bus von dannen fahren lassen, da er bereits überfüllt war: Die Anfahrt mit dem eigenen Gruppenbus ist nicht mehr erlaubt - ein Damm, der das Kloster mit dem Festland verband, wurde 2014 entfernt, da er die Gezeiten störte, und durch einen Steg ersetzt, über den nun keine eigenen Autos oder Busse mehr fahren dürfen.

Endlich kamen wir aber doch auf der Klosterinsel an und konnten unsere Privatführung starten. Im Anschluss war noch ein wenig Zeit für eigene Erkundungen in der Altstadt unterhalb des eigentlichen Klosters. Und am Abend kamen wir auf eigene Faust noch einmal zurück, um auch ein paar beeindruckende Nachtaufnahmen des Mont Saint-Michel zu schießen.

Foto vom Mont Saint-Michel
Foto vom Mont Saint-Michel   Foto vom Mont Saint-Michel
Foto vom Mont Saint-Michel   Foto vom Mont Saint-Michel
Foto vom Mont Saint-Michel   Foto vom Mont Saint-Michel

Weitere Fotos auf Flickr: Mont Saint-Michel

Foto vom Mont Saint-Michel
Beeindruckend: Der Mont Saint-Michel bei Nacht

Am nächsten Morgen ging es schließlich endlich weiter in die Bretagne! Nach einem kurzen Stopp in Dinan am Vormittag, erreichten wir gegen Mittag St. Malo. Die Altstadt dieser alten Piratenstadt, deren Geschichte bis ins 6. Jahrhundert zurück reicht, ist noch heute von einer mächtigen Stadtmauer umgeben. Wir wandelten durch die alten Gassen, gingen auch auf der Stadtmauer spazieren, und die Möwen stellten sich hier sehr bereitwillig für Photo Shootings zur Verfügung.

Foto von St. Malo   Foto von St. Malo
Foto von St. Malo   Foto von St. Malo
Foto von St. Malo   Foto von St. Malo
Foto von St. Malo   Foto von St. Malo

Weitere Fotos auf Flickr: St. Malo

Und dann kamen wir endlich wirklich am Meer an - und zwar gleich an einem besonders imposanten Stück Küste! Die sogenannte Rosengranitküste ist deshalb ein Touristenmagnet, weil die aufeinander gehäuften Felsbrocken hier interessante Figuren bilden. Die Franzosen glauben, darin beispielsweise Napoleons Hut zu sehen. Wir konnten zwar keine bestimmten Bilder erkennen, fanden die Küste als Ganzes aber doch absolut sehenswert - und fotografierenswert!

Foto der Rosengranitküste   Foto der Rosengranitküste
Foto der Rosengranitküste   Foto der Rosengranitküste
Foto der Rosengranitküste   Foto der Rosengranitküste
Foto der Rosengranitküste   Foto der Rosengranitküste
Foto der Rosengranitküste   Foto der Rosengranitküste

Weitere Fotos auf Flickr: Rosengranitküste

Und während die Rosengranitküste von der Natur erschaffen ist, stammen die Kunstwerke, die wir am gleichen Nachmittag besuchten, von Menschenhand. Wir fuhren weiter nach St. Thégonnec, wo im Kirchhof ein sogenannter Kalvarienberg zu bestaunen ist. Dabei handelt es sich um eine Art Kirchenkreuz, das jedoch von zahlreichen biblischen Figuren umstellt ist, welche in ihrer Gesamtheit Szenen aus dem Leben Christi darstellen. Der Kalvarienberg in St. Thégonnec ist dabei mit rund 40 Figuren sogar noch relativ klein. Später sahen wir an einer anderen Kirche in Guimiliau, nur wenige Kilometer weiter, noch einen zweiten Kalvarienberg mit über 200 Figuren!

Foto von St. Thégonnec   Foto von St. Thégonnec
Foto von St. Thégonnec   Foto von St. Thégonnec
Foto von St. Thégonnec   Foto von St. Thégonnec
Foto von St. Thégonnec   Foto von Guimiliau
Foto von Guimiliau   Foto von Guimiliau
Foto von Guimiliau   Foto von Guimiliau
Foto von Guimiliau   Foto von Guimiliau

Weitere Fotos auf Flickr: St. ThégonnecüsteGuimiliau

Zum Abend erreichten wir schließlich Quimper, unser Quartier für die kommenden drei Nächte - hurra, endlich mal eine Pause davon, jede Nacht das Hotel zu wechseln! Und unser Hotel in Quimper lag sehr schön direkt am Flußufer, beinahe mit Blick auf die Kathedrale. Logisch, dass wir am nächsten Vormittag auch einen kleinen Stadtbummel durch Quimper starteten und dabei auch einen Blick in besagte Kathedrale warfen: St. Corentin wurde vom 13. bis 16. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut und wird bei Nacht auch sehr schön von innen heraus beleuchtet.

Foto von Quimper
Foto von Quimper   Foto von Quimper
Foto von Quimper   Foto von Quimper
Foto von Quimper   Foto von Quimper

Weitere Fotos auf Flickr: Quimper

Foto von Quimper
Göttliches Lichthäuschen: Die Kathedrale von Quimper bei Nacht

Mit Locronan besuchten wir am Mittag dann ein Dörfchen wie aus dem Bilderbuch: Nur knapp 800 Einwohner hat der Ort, gilt aber als eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Der Reiseleiter sagte vorab, die Häuser sehen so als, als würden darin die Sieben Zwerge leben, und das könnte man wirklich meinen: Ein hübscher kleiner Märchenort, an dem man einfach die Zeit vergessen kann! Auch wenn wir hier nicht einen einzigen Zwerg vorfanden, dafür aber zumindest einen Rosaroten Panther.

Und lustig fanden wir und andere Mitreisende übrigens auch die Schilder mit der Aufschrift "Sauf Bus" (oder "Sauf Taxi", "Sauf Velo" etc.). Tatsächlich bedeutet das französische Wort "sauf" so viel wie "außer": Wenn also unter einem Halteverbotsschild "sauf bus" steht, dann heißt das einfach, dass das Halteverbot für alle Fahrzeuge außer Bussen gilt. Trotzdem ist es eine amüsante Vorstellung, in einem Saufbus zur nächsten Party zu fahren. Prost!

Foto von Locronan
Sieht fast aus wie im Märchen: Locronan
Foto von Locronan   Foto von Locronan
Foto von Locronan   Foto von Locronan

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Foto von Locronan
Wer hat an der Uhr gedreht: Paulchen Panther in Locronan
Foto von Locronan
Vorgeglüht zur nächsten Party: Der Saufbus

Nachmittags schließlich die nächste Küste: Die Pointe du Raz ist einer der westlichsten Punkte des französischen Festlandes und galt daher in früheren Zeiten auch als das Ende der Welt. Wir unternahmen eine kurze Wanderung vom Strand bis zum Leuchtturm auf der Klippe und nahmen unterwegs natürlich auch die ein oder andere Foto-Impression mit.

Foto von der Pointe du Raz   Foto von der Pointe du Raz
Foto von der Pointe du Raz   Foto von der Pointe du Raz

Weitere Fotos auf Flickr: Pointe du Raz

Nun bereits seit einer Woche in Frankreich unterwegs, ging es am nächsten Vormittag weiter nach Pont-Aven: Hier besuchten wir zunächst mit der Kapelle von Trémalo eine kleine Waldkapelle und vertrieben uns dadurch sinnvoll die Zeit, bis schließlich das Museum öffnete. Darin hängen Gemälde von Künstlern aus der Umgebung, wie etwa Paul Gauguin: Für uns persönlich keine bekannten Namen, aber doch sehr schöne Bilder.

Foto von Pont-Aven   Foto von Pont-Aven
Foto von Pont-Aven   Foto von Pont-Aven
Foto von Pont-Aven   Foto von Pont-Aven

Weitere Fotos auf Flickr: Pont-Aven

Mittags dann eine weitere Hafenstadt mit Stadtmauer: Concarneau! Zum Mittagessen kehrten wir als Gruppe gemeinsam in einem Hafenrestaurant ein, heute gab es Austern: Für mich war es die erste Begegnung mit den Schalentieren, aber ich bereue es nicht. Frisch gesättigt machten wir uns im Anschluss an die Besichtigung der Altstadt. Die bretonische Gruppe Micamac gab hier gerade ein Live-Konzert auf der Straße, und mit dieser stimmungsvollen Musik im Ohr wandelten wir an alten Häusern vorbei und über die Stadtmauer.

Foto von Concarneau
Zwei Herren wagen sich an Austern heran
Foto von Concarneau   Foto von Concarneau
Foto von Concarneau   Foto von Concarneau
Foto von Concarneau   Foto von Concarneau

Weitere Fotos auf Flickr: Concarneau

Foto von Concarneau
Geschützt von einer dicken Stadtmauer: Die Altstadt von Concarneau

Am Nachmittag schließlich noch ein kurzer Strandbesuch in Bénodet, diesmal wirklich direkt am Atlantik. Während manche Mitreisende tatsächlich baden gingen, packten wir aber lieber wieder die Kameras aus und lichteten den Horizont, die Wellen und die Möwen ab.

Foto von Bénodet   Foto von Bénodet
Foto von Bénodet   Foto von Bénodet
Foto von Bénodet   Foto von Bénodet

Weitere Fotos auf Flickr: Bénodet

Die Bretagne ist übrigens die Region Frankreichs, in der im Jahre 50 vor Christus auch ein gewisses kleines Dörfchen gelegen haben soll. Den exakten Ort, der laut den Karten in den Comics der Lage des Gallischen Dorfen entspricht (Erquy), besuchten wir zwar leider nicht, aber zumindest den Hinkelstein-Vorrat von Obelix! Am nächsten Vormittag besichtigten wir nämlich mehrere Hinkelsteinfelder bei Locmariaquer und Carnac. Hier stehen hunderte Menhire wild durcheinander, teils auch in Reih und Glied: Bilder, die uns schon vor vier Jahren in Schottland gefallen haben, und hier nun auch wieder!

Foto von Locmariaquer & Carnac
Foto von Locmariaquer & Carnac   Foto von Locmariaquer & Carnac
Foto von Locmariaquer & Carnac   Foto von Locmariaquer & Carnac
Foto von Locmariaquer & Carnac   Foto von Locmariaquer & Carnac

Weitere Fotos auf Flickr: Locmariaquer & Carnac

Am Nachmittag gab es noch einmal Austern: Ein Austernfischer erzählte uns Wissenswertes über seine Arbeit und lud uns im Anschluss zum Essen ein, wobei wir auch von seinen selbst gezüchteten Austern probieren durften. Mjam!

Foto vom Austernfischer
Mittagsmahl beim Austernfischer - und die Austern sind das Fotomotiv Nr. 1

Und damit war auch die Bretagne bereits wieder weitgehend abgearbeitet. Abends erreichten wir unser Hotel in Vannes, das letzte bretonische Bett dieser Reise. Die Altstadt von Vannes nahmen wir am nächsten Vormittag noch mit: Das Château de l'Hermine besichtigten wir zwar lediglich von außen, doch das Wappentier der Stadt - ein Hermelin mit Umhang - ist in der ganzen Stadt allgegenwärtig und auch im Schlossgarten als riesiges Blumenbeet angelegt. Noch schlumpfiger für mich persönlich war allerdings ein unscheinbares kleines Mosaik-Zebrasteifen-Schild, auf dem anstatt eines namenlosen Strichmännchen tatsächlich ein Schlumpf über den Zebrastreifen schlumpfte.

Foto von Vannes   Foto von Vannes
Foto von Vannes   Foto von Vannes
Foto von Vannes   Foto von Vannes

Weitere Fotos auf Flickr: Vannes

Am späten Vormittag begann schließlich die Rückfahrt in Richtung Deutschland - nicht jedoch, ohne zwischendurch noch an einigen weiteren französischen Sehenswürdigkeiten abseits der Bretagne und Normandie Halt zu machen! So legten wir am frühen Nachmittag einen Zwischenstopp in Le Mans ein: Diese Stadt ist mir durch das 24-Stunden-Rennen vom Namen her ein Begriff, wir besichtigten dort aber jetzt vor allem die Kathedrale. Sie wurde vom 6. bis 14. Jahrhundert erbaut und ist mit Abstand die beeindruckendste Kathedrale, die wir im Verlauf dieser Reise sehen konnten!

Foto von Le Mans
Foto von Le Mans   Foto von Le Mans
Foto von Le Mans   Foto von Le Mans
Foto von Le Mans   Foto von Le Mans

Weitere Fotos auf Flickr: Le Mans

Abends erreichten wir Chartres zur Übernachtung und warfen dort ebenfalls einen Blick in die Kathedrale, und am nächsten Tag besuchten wir als letzten großen Zwischenstopp das Schloss Vaux-le-Vicomte. Dieses wurde Mitte des 17. Jahrhunderts im Auftrag des französischen Finanzministers Nicolas Fouquet erbaut, um dort schließlich im Jahr 1661 ein Fest zu Ehren von König Ludwig XIV. zu geben. In heutiger Zeit war das Schloss Drehort zahlreicher Filme, darunter auch Der Mann mit der eisernen Maske mit Leonardo DiCaprio und Gérard Depardieu. Der Mann mit der eisernen Maske ist im echten Schlosskerker auch als Puppe zu sehen - dazu, ob der geheimnisvolle Gefange früher tatsächlich hier eingesperrt war, konnte ich allerdings keine Belege finden.

Foto von Schloss Vaux-le-Vicomte
Foto von Schloss Vaux-le-Vicomte   Foto von Schloss Vaux-le-Vicomte
Foto von Schloss Vaux-le-Vicomte   Foto von Schloss Vaux-le-Vicomte
Foto von Schloss Vaux-le-Vicomte   Foto von Schloss Vaux-le-Vicomte

Weitere Fotos auf Flickr: Schloss Vaux-le-Vicomte

Am Abend schließlich Ankunft in Nancy für einen letzten Übernachtungsstopp: Das war für uns persönlich nun nichts Neues mehr, da Nancy bereits letztes Jahr bei unserer Burgund-Reise ein Zwischenstopp auf der Hinfahrt war. Beim gemeinsamen Abendessen in einer historischen Brasserie nahmen wir Abschied von der Gruppe und von Frankreich, und am nächsten Tag erreichten wir wieder Deutschland.

Es war immer noch nicht die Reise, die wir eigentlich machen wollten, aber nichtsdestotrotz ein sehr schöner Urlaub, den wir keinesfalls bereuen. Mal sehen, ob nächstes Jahr endlich doch Japan klappt! Und wenn nicht? Hmm, vielleicht probieren wir es dann noch einmal mit Südengland: Durch die Steinhäuser und Küstenlandschaften der Bretagne habe ich definitiv wieder mehr Lust bekommen, mir den Ärmelkanal jetzt auch von der anderen Seite aus anzuschauen. Fest steht jedenfalls: Irgendeinen Urlaub gibt's 2022 definitiv!

Foto von Concarneau

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Pokémon GO: © Niantic Inc., Nintendo, Creatures Inc., GAME FREAK inc.


Erstellt am 18.09.2021 • Letzte Änderung: 25.09.2021 • ImpressumDatenschutzNach oben